Nächster Termin

24 Dez
Punsch nach der Christmette
Datum 24.12.2020 23:00 - 25.12.2020 02:00
Alle weiteren Termine findest du im Kalender.

Pfadfinderball, Jänner, kaltes Wetter, warme Kleidung, hohe Stiefel... und wenn die Damen wieder aus unserer Abteilung entlassen werden: Ballkleid, elegantes Schuhwerk, und auf in den Kampf!

Ransmair Ernst ludt Weinbauer Blaha aus dem "Wald-Weinviertel" zu einer Weinverkostung nach der kirchlichen Weinsegnung in den Pfarrsaal. Prämierte Weisse zeigten die Vielfälltigkeit des Grünen Veltliners je nach Hanglage und Urgesteinsboden...

Zum 24. Dezember gehört die Christmette um 23:00 Uhr sowie das folgende Treffen im Pfarrhof zum Gildepunsch. 50 Liter Punschkreation aus dem Hause Schmidthaler gingen zur Gänze an unsere werten Besucher. Den dadurch tollen Reingewinn von ca. 400,- € erhält der Sozialkreis Hörsching. 

Frohe Weihnachten

Der Vorstand der Pfadfindergilde Hörsching wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020!

Friede war im Wald und jeder Baum beglückt
durch schöne, reife Frucht, womit der Herbst beschmückt
die Äste all, dass jeder Zweig sich bieget
bis hoch hinauf, wo leis' die Krone wieget.
Doch leider, wo's zum Segen will gedeihn,
da findet sich auch gern der Hochmut ein
und selbst der Neid. Und jeder wollt' sich prahlen,
dass seine Frucht die schönste sei von allen,
und jeder hing an seine längsten Äste
als stolzes Aushängeschild der Früchte beste.
Es war ein herrlich Wogen bis zur Spitze,
ein Wetten, wer das beste wohl besitze.
Nur eines litt im Wald viel Weh und Gram
und barg sich ins Gesträuch voll tiefer Scham.
Ein Tannenbäumchen war's gar schmächtig, schlank,
wohl aller Früchte, auch der ärmsten, blank,
und während andre stolz im vollen Prangen
hatt' es an seinem Stamm nur Nadeln hangen,
nur dunkelgrüne Nadeln, scharf und spitz;
sie stachen es, doch schärfer stach der Witz
der andren und ihr Hohn, gar schal und widrig
dem schlichten Bäumchen, weil's so arm und niedrig.
Es flüsterte der Wald sich in die Ohren
vom Taugenichts, der da umsonst geboren,
und warf ihm boshaft gar zum Spott und Schmach
die ersten gelben, dürren Blätter nach.
Das schnitt dem Bäumchen tief ins junge Herz,
es wollte schier vergehen in Leid und Schmerz
und weinte, tief bedrängt vom Weh, dem schweren
das Harz heraus, die bittersten der Zähren.
So duldete das Bäumchen still und fromm.
Da zog hernieder durch den mächtigen Dom
ein Engel aus des Himmels heiligen Hainen,
der sah den armen Dulder schmerzlich weinen.
Er ließ sich erdenwärts vom weiten Raum,
zur armen Tanne sprechend: "Liebster Baum!
Du warst bisher verachtet und verflucht,
doch tragen wirst du noch die schönste Frucht,
die je ein Baum getragen hier auf Erden,
du sollst der Baum der höchsten Freude werden."
Wie wurde jetzt der Himmel trüb und grau!
Es blies ein kalter Wind auf Heid' und Au',
er heulte durch den Wald voll wilder Hast
und rüttelte die letzte Frucht vom Ast.
Oh, bald war jeder Baum, der einst geprahlt,
der Frucht und Blätter bar, gar kahl und alt,
es fielen Flocken und es krächzten Raben,
und sieh, der stolze Wald war wie begraben.
Nur jenes Bäumchen steht noch frisch und frei
und grünt und flüstert sanft wie einst im Mai.
Und als die heilige Nacht gekommen war,
da schwebte durch den Wald die Engelschar
zum Bäumchen zart und trug es durch die Nacht
in festlich aufgegangener Strahlenpracht.

Peter Rosegger - Zum Weihnachtsbaum 

Unser HaGePo organisierte eine schmucke Adventwanderung im winterlichen Wald oberhalb Mistlbach. Der Schnee war bestellt, leider war die Temperatur unangemessen. Dafür umso herzlicher die Abendmesse in der Pfarrkirche von Mistlbach. Folgend ein gemütlicher Ausklang beim Gasthof David.