Am 06.April 2019 fand bereits zum wiederholten Male bei idealem "Sammelwetter" die Flurreinigung in Hörsching statt. Neben vielen anderen Vereinen und Institutionen waren auch wir von der Pfadfindergilde mit von der Partie.

Schade, eigentlich, dass es eine Veranstaltung wie diese noch immer jedes Jahr geben muss, um das Hörschinger Ortsgebiert von herumfliegenden Unrat zu befreien. Noch immer verlieren viel zu viele LKW- und Autofahrer ihren Müll aus dem Fenster. Noch immer gibt es Menschen, die fest davon ausgehen, dass sich schon irgender um den "Dreck" scheren wird. 

Besonders traurig finden wir dass sich in letzter Zeit vermehrt Alupackerl eines bekannten Kindergetränkes samt Strohhalm darin finden lassen. Noch immer am Meisten "gefunden" werden jedoch die Silber- Blauen Engergydosen, Tschikpackerl, und gelb gefüllte Colaflaschen.... Mahlzeit!

Frühlingsprachtwetter begleitete uns via Kreuzweg, Pöstlingbergkirche zum Freiseder-Wirten. Ältere Beine fuhren mit der Pöstlingbergbahn rauf und runter und konnten mit uns diesen herrlichen Tag genießen. Überraschender Weise wäre sogar der Drache bereits aus dem Winterschlaf erwacht gewesen. (Neu: Grottenbahn ab 1. März)

Eine Generalversammlung ohne Wahl sei angeblich eine belanglose Sache. Ja wenn da nicht der Ewald Salamonsberger für seinen 70-iger das beste Catering bei Wolfgang beauftragt hätte... und wenn Ingrid nicht ein ganzes Buch mit Sekretären-Besserwissereien Versen verfasst hätte, und wenn der Pfarrfrieden wieder eingekehrt wäre, und wenn Schütz Andreas keinen Bildervortrag machen täte ...

19.01.2019, 19:00 Uhr, KUSZ Hörsching

Der Ballsaal ist fertig geschmückt, die Auftänzer der Patrullen Zebras und der Snakes treffen sich in den Katakomben um die letzten choreografischen Details der Eröffnung einzustudieren, die Beamer und die TV- Screens werden hochgefahren, in der Bar sowie auf der Hauptbühne im Ballsaal laufen die finalen Soundchecks, die Garderobe beginnt sich mit den ersten Jacken und Mänteln der Besucher zu füllen. Alles steht bereit um den Hörschingern den Ball 2019 so schön wie möglich zu machen.

Wieder einmal ist es den Pfadfindern gelungen einen fulminanten und zugleich wunderschön gediegenen Abend auf die Beine zu stellen. Wir von der Pfadfindergilde waren wie immer unterstützend mit an Bord und durften uns um die Garderobe kümmern. Die Ballfotos gibt's in der Bildergalerie der Pfadis hier zu finden! 

Andreas Reumayr präsentierte eindrucksvolle Bilder nach dem Erdbeben und gleiches nach der Sanierung mit Unterstützung des Land OÖ.

Ob es an der Prominenz liegt, dass wenn der Chef der Pfadfindergilde Christian Reumayr mit dem Chef der KMB HaGePo mit Sternträger Pfadfinder-Urgestein Scherney Thomas für die gute Sache Unterwegs sind, dieses Kombinationsbild mit Perchten entstehen kann?  Jedenfalls ein Großes Danke an alle welche sich für die gute Sache engagiert haben!

 

Unsere rumänischen Freunde schicken uns als Neujahr-Gruß ein paar Bilder vom Baufortschritt und bedanken sich nochmalig für die nette Unterstützung. Der Vorstand der Pfadfindergilde Hörsching schließt sich den Grüßen an und möchte  sich bei allen Mitgliedern für Treue und Mitarbeit recht herzlich bedanken. Wir wünschen allen Feunden der Pfadfindergilde Hörsching einen guten Start ins Jahr 2019!

Auch 2018 endet das Gildejahr mit dem Weihnachtspunsch nach der Mette. Punsch und Kinderpunsch sowie Freistädter Bier runden den 24.ten ab. Das Punschproduktionsteam dankt allen Besuchern und wünscht noch weitere nette Feiertage!

Frohe Weihnachten

Der Vorstand der Pfadfindergilde Hörsching wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Friede war im Wald und jeder Baum beglückt
durch schöne, reife Frucht, womit der Herbst beschmückt
die Äste all, dass jeder Zweig sich bieget
bis hoch hinauf, wo leis' die Krone wieget.
Doch leider, wo's zum Segen will gedeihn,
da findet sich auch gern der Hochmut ein
und selbst der Neid. Und jeder wollt' sich prahlen,
dass seine Frucht die schönste sei von allen,
und jeder hing an seine längsten Äste
als stolzes Aushängeschild der Früchte beste.
Es war ein herrlich Wogen bis zur Spitze,
ein Wetten, wer das beste wohl besitze.
Nur eines litt im Wald viel Weh und Gram
und barg sich ins Gesträuch voll tiefer Scham.
Ein Tannenbäumchen war's gar schmächtig, schlank,
wohl aller Früchte, auch der ärmsten, blank,
und während andre stolz im vollen Prangen
hatt' es an seinem Stamm nur Nadeln hangen,
nur dunkelgrüne Nadeln, scharf und spitz;
sie stachen es, doch schärfer stach der Witz
der andren und ihr Hohn, gar schal und widrig
dem schlichten Bäumchen, weil's so arm und niedrig.
Es flüsterte der Wald sich in die Ohren
vom Taugenichts, der da umsonst geboren,
und warf ihm boshaft gar zum Spott und Schmach
die ersten gelben, dürren Blätter nach.
Das schnitt dem Bäumchen tief ins junge Herz,
es wollte schier vergehen in Leid und Schmerz
und weinte, tief bedrängt vom Weh, dem schweren
das Harz heraus, die bittersten der Zähren.
So duldete das Bäumchen still und fromm.
Da zog hernieder durch den mächtigen Dom
ein Engel aus des Himmels heiligen Hainen,
der sah den armen Dulder schmerzlich weinen.
Er ließ sich erdenwärts vom weiten Raum,
zur armen Tanne sprechend: "Liebster Baum!
Du warst bisher verachtet und verflucht,
doch tragen wirst du noch die schönste Frucht,
die je ein Baum getragen hier auf Erden,
du sollst der Baum der höchsten Freude werden."
Wie wurde jetzt der Himmel trüb und grau!
Es blies ein kalter Wind auf Heid' und Au',
er heulte durch den Wald voll wilder Hast
und rüttelte die letzte Frucht vom Ast.
Oh, bald war jeder Baum, der einst geprahlt,
der Frucht und Blätter bar, gar kahl und alt,
es fielen Flocken und es krächzten Raben,
und sieh, der stolze Wald war wie begraben.
Nur jenes Bäumchen steht noch frisch und frei
und grünt und flüstert sanft wie einst im Mai.
Und als die heilige Nacht gekommen war,
da schwebte durch den Wald die Engelschar
zum Bäumchen zart und trug es durch die Nacht
in festlich aufgegangener Strahlenpracht.

Peter Rosegger - Zum Weihnachtsbaum 

Nasse windige Plusgrade wurden für die Adventwanderung in Schleißheim zu Verfügung gestellt. Aber Wetter kann einen Pfadfinder nicht erschüttern. Schon gar nicht wenn zum Abschluss der Wirt wartet...